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Kategorie: Espressomaschine
20.10.2015

Vergleichstest: Sage The Oracle Touch

Espresso für alle

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Sophia Nigbur
Sophia Nigbur

Beginnen wir mit dem teuersten Produkt, der the Oracle Touch der australischen Firma Sage. Für eine Siebträgermaschine wirkt das Modell extrem wuchtig, gleichzeitig sieht man aber auf den ersten Blick, dass hier hochwertige Materialien verarbeitet sind und das Gerät auf dem neuesten Stand ist.

Als Einzige der fünf Maschinen im Test verfügt sie über ein Display, in dem die Einstellungen gewählt werden können. Nachdem die Maschine an den Strom angeschlossen wurde, sollte zunächst der Wasserfilter in den Wassertank eingesetzt werden. Auf dem Filter kann das Datum des nächsten Austauschs eingestellt werden, sodass man hier immer die Übersicht behält. Anschließend muss der Härtegrad des Wassers bestimmt und im Display angegeben werden. Nun kann der Wassertank befüllt werden. Leider lässt sich der Wassertank lediglich nach hinten entnehmen, sodass die Maschine bei jeder Befüllung nach vorne gezogen werden muss. Damit dies leichter klappt, können an der Oracle Touch Rädchen ausgefahren werden. Auf dem farbigen Display in der Mitte der Siebträgermaschine kann nun das gewünschte Getränk ausgewählt werden. Es gibt fünf vorprogrammierte Espressospezialitäten wie Café Crema, Flat White und Americano. Wählt man eines der Getränke aus, öffnet sich ein Menü und das Getränk kann personalisiert werden. So können der Mahlgrad, die Milchtemperatur und -aufschäumung bestimmt werden oder ob ein einzelner oder doppelter Espresso ausgegeben werden soll. Alle Einstellungen sind intuitiv vornehmbar und lassen sich über das helle Display gut steuern. Anschließend muss das richtige Filtersieb in den Siebträger eingelegt werden: hier gibt es, wie bei allen getesteten Siebträgermaschinen ein Sieb für eine und eines für zwei Tassen. Der Siebträger muss dann zunächst in der Mahlwerkausgabe installiert werden. Hierzu muss nur wenig Druck angewandt werden und der Siebträger sitzt fest. Berührt man nun die „grind“-Taste im Display, beginnt die Oracle Touch mit dem Mahlen und schließt das Tampern direkt an. Der Mahlvorgang ist recht laut, heraus kommt jedoch hervorragend vorbereitetes, getampertes Kaffeepulver. Nun wird der Siebträger an der Brühgruppe ausgerichtet und festgezogen. Hier muss etwas mehr Kraft aufgewendet werden, jedoch ist auch dies sehr gut machbar. Über die Taste „brew“ wird der Brühvorgang gestartet.

Milch aufschäumen


Soll ein Getränk mit Milch produziert werden, kann diese im beiligenden Kännchen aufgeschäumt werden. Die Milch sollte die Aufschäumdüse bis zur Dichtung bedecken. Es ist jedoch, das gilt für alle Maschinen, zu beachten, dass sich das Volumen der Milch verdoppeln oder sogar verdreifachen kann. Im Display der Sage Siebträgermaschine wird die gewünschte Milchtemperatur eingestellt; drückt man die entsprechende Taste, wird die Milch bis zu dieser Temperatur aufgeschäumt. Der Schaum ist wirklich sehr fluffig und hält diese Konsistenz über einen längeren Zeitraum.

Personalisieren und reinigen


Gerade bei der Einstellung des Mahlgrades muss zunächst ein wenig herumprobiert werden. Da an der Oracle Touch recht viele Einstellungen gewählt werden können, bietet es sich an, den bevorzugten Kaffee einzuspeichern. Dies kann über die „Create New“-Funktion getan werden. Die Einstellungen können dort gespeichert und jedes Mal abgerufen werden. Das Gerät zeigt nach einer längeren Anwendung an, dass eine Reinigung vorgenommen werden soll. Dies kann dann über das Display angesteuert und aktiviert werden.

Fazit


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Preis: um 2500 Euro

Sage The Oracle Touch

Espressomaschine Profiklasse

4.5 von 5 Sternen

-

Ausstattung

 
Hersteller Sage, Krefeld 
Internet www.sageappliances.com 
Telefon 8005053104 
Material Gehäuse Gebürsteter Edelstahl 
max. Pumpendruck 15 Bar 
Füllmenge Wassertank 2,5 Liter 
Siebträger-Einsätze je einer für eine bzw. zwei Tassen 
Maße (B x T x H) 44,5 x 53,3 x 44,5 cm 
Gewicht 21 kg 
Zubehör Tresterbehälter, Milchkanne, Reinigungsset, Wasserfilter inkl. Halter, Entkalker 
+ Display für einfache Bedienung 
- sehr laut bei Mahlen und Zubereitung 
Funktion 1,1 
Handhabung
Ausstattung 1,1 
Reinigung 1,1 
Klasse Profi klasse 
Preis/Leistung gut 

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