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Kategorie: Kaffeevollautomat
20.10.2015

Einzeltest: Acopino Modena

Modern in Design und Bedienung

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In modernen Haushalten ist der Kaffeevollautomat zum Statussymbol geworden. Zum einen, weil man Gästen damit ganz unkompliziert eine Auswahl frisch gebrühter Kaffeespezialitäten anbieten kann, zum anderen, weil die Geräte schick aussehen und ein echter Blickfang in der Küche sind.

Die Modena von Acopino wird beiden Ansprüchen gerecht.Acopino ist die Hausmarke der Firma Merzweil. Mit Acopino bietet das Unternehmen Kaffeevollautomaten sowie Siebträgermaschinen und Kaffeemühlen an, die durch die Bank mit einem hervorragenden Preis/Leistungs-Verhältnis überzeugen. Die Acopino Modea ist das aktuelle Top-Modell der Marke.  

Ausstattung

 
Fangen wir mit den Äußerlichkeiten an. Die Modena ist komplett in Edelstahl gewandet und kommt in einem sehr klaren, sachlichen Design, das das edle Material schön zur Geltung kommen lässt. Die sehr geradlinige Erscheinung wird dadurch begünstigt, dass die komplette Bedienung über ein farbiges Touch-Display erfolgt, das oben, leicht angeschrägt auf der Maschine sitzt. Dadurch wirkt die Front, auf der Kaffeeauslauf sowie der Milchaufschäumer jeweils höhenverstellbar angebracht sind, sehr aufgeräumt. Sie merken, mir gefällt das Design der Maschine extrem gut. Ein nützlicher Nebeneffekt ist, dass sich die Maschine mit den geraden, kaum unterbrochenen Flächen gut reinigen lässt. Wie bereits erwähnt, verfügt die Modena über einen eingebauten Milchaufschäumer. Der saugt die Milch mithilfe eines kleinen Silikonschlauches direkt aus einem externen Behälter an und gibt die aufgeschäumte Milch gleich in die Tasse. Cappuccino, Caffè Latte oder heiße Milch produziert die Modena damit genauso auf eine Berührung des Touchdisplays wie Kaffee, Espresso oder heißes Wasser. Auf dem Touchdisplay kann man das gewünschte Getränk wählen. Daneben gelangt man hier auch in die tieferen Einstellungsmenüs, in denen man zum Beispiel festlegen kann, wie viel Wasser, Kaffeepulver und ggf. wie viel Milch die Maschine für die Zubereitung von Kaffee, Espresso, Cappuccino oder Caffè Latte verwendet. Dazu lässt sich einstellen, wie viel Wasser oder heiße Milch die Modena pro Portion ausgibt oder wie hoch Brühtemperatur sein soll. Daneben lassen sich das Reinigungs- sowie das Entkalkungsprogramm aufrufen und weitere Einstellungen, etwa die Wasserhärte, der Zeitraum, bis die Maschine in den energiesparenden Standby geht, die Menüsprache etc. vornehmen. Ein weitere großer Pluspunkt des farbigen Displays ist, dass die Maschine sämtliche Warn- und Fehlerhinweise im Klartext und zusätzlich mit einem aussagekräftigen Symbol anzeigt. Ob der Wassertank gefüllt werden oder der Restebehälter geleert werden muss, ob die Tropfschale voll oder eine Entkalkung fällig ist – die Maschine teilt klar mit, was anliegt und welche Schritte der Nutzer unternehmen soll. Einzig der Mahlgrad wird manuell über ein Rad im Bohnenbehälter verstellt. Der Bohnenbehälter verfügt übrigens über einen zusätzlichen Aromaverschluss mit Gummidichtung, der auch die Mahlgradverstellung und den Einfüllschacht für fertig gemahlenen Kaffee abdeckt.


Praxis  


In der Praxis lernt man die Anordnung des Touchdisplay schnell zu schätzen. Steht die Maschine auf Höhe einer Küchenarbeitsplatte, lässt es sich zum einen erstklassig ablesen und zum anderen gut bedienen. Nach dem Einschalten zeigt die Maschine, wie weit sie mit dem Aufheizen ist und wann der initiale Spülvorgang beendet ist. Ein Bisschen gewöhnungsbedürftig ist, dass die Maschine gleich beim Einschalten  Kaffeeauslauf und Milchdüse spült. Ist die Modena mit ausreichend Wasser und Bohnen bestückt, kann jetzt die erste Kaffeespezialität bezogen werden. Soll die Maschine Cappuccino oder Caffè Latte produzieren, muss man den Ansaugschlauch der Aufschäumdüse in einen Behälter mit Milch stecken. Als Besonderheit gibt die Maschine, nachdem die heiße Milch in Tasse oder Glas ist, auch die benötigte Menge Kaffee bzw. Espresso über die Aufschäumdüse aus. Das hat den Vorteil, dass die Düse gleich mit Kaffee gespült wird und keine eintrocknenden Reste der Milch die Düse verstopfen. Der Preis dafür ist, dass man darauf achten muss, unter welchem Auslauf man jeweils die Tasse positionieren muss. Das wird auf den Display angezeigt, zusätzlich wird die entsprechende „Ausgabestelle“ beleuchtet. Im Betrieb überzeugt die Modena sofort durch ein sehr dezentes Arbeitsgeräusch. Das gibt besonders in Büroumgebungen, in denen die Maschine offen steht, Punkte. Und natürlich ist es auch in der heimischen Küche angenehm, wen man bei der Kaffeezubereitung keinen Gehörschutz braucht. Ist das Getränk fertig, steht die Maschine gleich für den nächsten Kaffee zur Verfügung. Im Gegensatz zu vielen Wettbewerbsmodellen bietet die Modena keine Option an, zwei Tassen gleichzeitig zu produzieren. Das halte ich für konsequent, denn die Menge an Kaffeepulver, die Vollautomaten im allgemeinen pro Portion verarbeiten können, reicht generell nur für einen anständigen Kaffee. Insofern ist das geschmackliche Ergebnis immer besser, wenn man jede Tasse einzeln zubereitet. Apropos Geschmack: Da man Mahlgrad sowie Kaffee- und Wassermenge und Brühtemperatur recht fein einstellen kann, lohnt es sich, die Brühparameter auf die bevorzugte Kaffeesorte abzustimmen. Das erfordert zwar ein Wenig Beschäftigung mit den verschiedenen Einstellmöglichkeiten, doch dafür wird man mit einem wirklich guten Kaffee belohnt. Was die Wartung betrifft, ähnelt die Modena den anderen Modellen von Acopino. Als Besonderheit sitzen Restebehälter und Brüheinheit hinter einer Türe auf der rechten Maschinenseite. Gut gelöst ist, dass der hinten an der Maschine angebrachte Wasserbehälter ebenfalls nach rechts herausgezogen wird, sodass man bei der Aufstellung nur beachten muss, das auf der rechten Seite der Maschine ein wenig Platz herrscht. Auch oberhalb der Maschine sollte man etwas Platz berücksichtigen: zum einen, damit der Bohnenbehälter gut zugänglich ist, zum andern, weil die Maschine über eine Wärmplatte für Tassen verfügt. Und in vorgewärmten Tassen bleibt der Kaffee länger heiß, und die von Espressoliebhabern geschätzte Crema auf dem Espresso bleibt länger erhalten.

Fazit

Mit der Modena hat Acopino einen durch und durch gut gemachten Kaffeevollautomaten im Angebot, der sowohl was Bedienung und Kaffeequalität, als auch was das Design betrifft höchste Ansprüche erfüllt.

Preis: um 800 Euro

Acopino Modena

Kaffeevollautomat Oberklasse

4.5 von 5 Sternen

-

Ausstattung

 
Preis (in Euro): um 800 Euro 
Hersteller: Merzweil, Vacha 
Internet: www.acopino.de 
Telefon: 036962 22600 
max. Pumpendruck: 19 bar 
Inhalt Bohnenbehälter (in g): 250 
Volumen Wassertank (in l): 1.7 
max. Leistung (in W): 1500 
Kaffeeauslauf: höhenverstellbar 
Maße (HxBxT in cm): 24.5/34/46.5 
Gewicht (in kg): 12.5 
+ Display / Bedienung / Design 
- Nein 
Klasse Oberklasse 
Preis/Leistung hervorragend 

Bewertung

 
Funktion: 40%
Verarbeitung/Design: 20%
Handhabung/Reinigung: 20%
Ausstattung: 20%

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